Orcus in der Jungfrau – Teil 1

Orcus ein jüngst entdeckter Himmelskörper

der seinen Namen vom römischen Unterweltsgott erhielt

und unter anderem für gebrochene Eide zuständig ist.

Er hat mitunter einen mächtigen Einfluss auf die aktuelle Covid 19 Krise!

Unabhängig davon, was daran richtig ist und was daran falsch ist. So wie es im Moment durch die Medien schwirrt, gibt es natürlich und selbstverständlich Aussage gegen Aussage, weil es nicht sein kann in unserem Lernfeld Mutter Erde, dass es nur eine WAHRHEIT gibt, das verbietet alleine schon das Gesetz der Polarität, in dessen Feld sich unserre Inkarnation befindet. Die kosmische Uhr, in Form der Astrologie, bietet uns immer wieder eine großartige Möglichkeit, die Vorgänge auf der Erde und in uns selbst zu erkennen, vorausgesetzt wir sind bereit dazu uns von der oberflächlichen Betrachtung der Erscheinungen, tiefer in das Mysterium Leben zu bewegen.

Wer ein wenig astrologische Grundkenntnisse hat, 

weiß dass das Tierkreiszeichen Jungfrau 

immer in Verbindung mit Krankheit und Gesundheit steht.

Die aktuellen Planetenpositionen geben Auskunft über die hintergründige Zeitqualität, die durch verschiedene Ereignisse manifestiert wird. Sowohl die positiven, als auch die negativen sind Entsprechungen davon. Wir ernten immer, was wir säen, auch wenn wir uns oft nicht mehr an die Aussaat erinnern, doch Ursache und Wirkung können nicht getrennt werden, auch wenn dazwischen manchmal ein längerer Zeitraum liegt, der über die Geburt hinaus zurück liegt. In diesem Zusammenhang, und unter Berücksichtigung der aktuellen Planetenpositionen, möchte ich auf die spirituellen und astrologischen Hintergründe und Zusammenhänge hinweisen, die weit über die herkömmliche astrologische Interpretation hinausreicht. Für diejenigen, die keine astrologischen Kenntnisse haben, möchte ich kurz erklären, warum es zu dieser Assoziation, Gesundheit-Jungfrau kommt. Dazu gehen wir mit unserer Aufmerksamkeit in den Jahresabschnitt, in dem die SONNE vor dem TKZ Jungfrau steht. Dass ist meistens im Zeitraum vom 23. August bis 23. September, manchmal kann es einen oder zwei Tage variieren.

Im Jahresverlauf der Natur ist gerade Erntezeit, 

auch wenn sich die Ernte selbst 

nicht unbedingt ganz genau an den Daten orientiert.

Gerade bei der Getreideernte können wir die Essenz des Zeichens Jungfrau am besten erkennen, die noch dazu meistens mit einer Kornähre abgebildet ist. Unabhängig davon dass es sich bei der Ernte um Arbeit handelt, ist hier  das Hauptaugenmerk auf das Trennen von Spreu und Weizen gerichtet. Es geht hier also darum, das für uns Menschen Brauchbare  vom Unbrauchbaren sorgfältig zu unterscheiden und auszusortieren. Diese Qualität lässt sich auch auf den Menschen und seiner psychologischen Funktion übertragen, dabei handelt es sich um das sehr wohl bekannte und äußerst wichtige innnere Werkzeug, des  UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGENS.

Hier ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich und ist dazu aufgerufen, diese Anlage, die jeder Mensch in sich trägt, sorgfältig auszubilden. Das eigene Unterscheidungsvermögen kann zum Beispiel ganz gut beim Essen beobachtet werden. Spätestens danach kann geprüft werden, ob es ein Zuviel davon gab, wenn die Verdauung Probleme bereitet. Denn der ganze Verdauungsapparat ist eine weitere Analogie zum Jungfrauzeichen und dieser wird genau dann im Besonderen strapaziert, wenn nicht darauf geachtet wird, im rechten Maß zu Essen, oder sogar auch wenn Unverträgliches zu sich genommen wird.

Wobei dies natürlich alles individuell, jenseits von Ernährungsregeln und Tabellen zu betrachten ist. 

Denn, dass hat auch schon Paracelsus erwähnt, 

was für den einen hilfreich und heilsam ist, 

kann für den anderen schädlich oder sogar tödlich sein. 

Doch gerade diese individuelle Ausbildung des Unterscheidungsvermögens ist wesentlich für die eigene Gesundheit, da niemand sonst dafür verantwortlich gemacht werden kann. Denn hier ist die eigene Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit gefordert, die aber nicht beim Essen endet. Ein weiterer Aspekt ist nämlich auch die Beobachtung, wie weit man sich in unterschiedlichen Situationen zurechtfindet und entsprechend an die gegebenen Umstände anpassen kann. Die Adaptionsfähigkeit ist dafür eine weitere analoge Entsprechung des Jungfrauzeichens und ist mit dem Auge zu vergleichen, dass sich an die verschiedenen Lichtverhältnisse anpasst. Ist diese seelische Adaption gestört, kann ebenfalls darauf geachtet werden, warum man sich in bestimmten Situationen nicht wohl fühlt und dann trotzdem darin verharrt. Als Beispiel sei hier eine verrauchte Lokalität aufgezeichnet, glücklicherweise immer mehr eine Seltenheit, in der sich eine sensible Menschenseele aufhält, trotz Anzeichen des Unwohlseins. Es ist leicht nachvollziehbar, dass auch solch ein Verhalten Konsequenzen nach sich ziehen wird. Ebenso wenn sich ein solch sensibler Mensch permanent unter negativen Menschen aufhält und nicht auf die Anzeichen seines Unwohlseins, seiner Müdigkeit etc. achtet. Immer ist dabei diese Fähigkeit des Unterscheidens, „was mir gut tut und was nicht“, zu beachten, darauf zu hören und entsprechend zu handeln. Hierin wird leicht verständlich, warum das Zeichen Jungfrau mit Gesundheit und Krankheit in Verbindung gebracht wird. Denn die Folgen können nicht nur Verdauungsstörungen nach sich ziehen oder leichtes Unwohlsein, sondern gerade dann, wenn permanent dieser Aspekt missachtet wird, also seine SELBSTWAHRNEHMUNG, kann dies zu ernsthaften Krankheiten führen.

Auf der seelischen Ebene sei hier noch erwähnt, 

dass es sich dabei darum handelt, 

wie Eindrücke von außen, verarbeitet, also verdaut werden.

Es ist also immer darauf zu achten, wenn solche Verdauungsstörungen auftreten, nicht nur was man gegessen hat, sondern damit in Verbindung auch, in welcher Situation man gewesen ist und welche Ereignisse stattgefunden haben. Die Reinheit, mit er die Jungfrau auch immer wieder assoziiert wird, hat nichts mit der Jungfräulichkeit zu tun, sondern weisst im übergeordneten Sinne auf die seelische Reinheit hin. Dies wiederum ist ein energetischer Aspekt, den wir in der Aura des Menschen finden, wenn durch Negativität der Gedanken und Gefühle aus dem astralen Feld, entsprechende negative Energien herangezogen werden und dadurch die eigene Befindlichkeit noch verstärken. Es geht also auch darum, seine eigenen Gefühle und Gedanken auf deren Reinheitsgehalt zu überprüfen und im Bedarfsfall diese auch zu wandeln. Denn auch hier schlagen sich, permanente negative Gefühle und Gedanken auf das Verdauungssystem nieder, unabhängig davon, dass so mancher Frust auch noch durch übermäßiges Essen oder Trinken zugeschüttet wird. Auch hier können wir die Folgen leicht absehen, wenn ein Mensch mit derartiger Einstellung über einen längeren Zeitraum solch ein Verhalten pflegt, führt dies schnell und leicht zum übermäßigen Alkohol Konsum oder zur Fettleibigkeit.

Durch diese kurze Aufzählung wird hoffentlich jeden leicht erkennbar sein, wie wichtig das Zeichen Jungfrau im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit ist. Ebenso wie wichtig das Wahrnehmen und Ausbilden seiner Unterscheidungsfähigkeit ist, ohne dass damit eine Wertung erfolgt. Denn bei genauerer Betrachtung im Ernteablauf, kehrt das für den Menschen Unbrauchbare zur Erde zurück und dient als Humus dem Aufbau des neuen Wachstumszyklus. Was wiederum bedeutet, dass im individuellen Bereich, damit keine verallgemeinende Wertung von Schlecht verbunden sein sollte, für das was mir nicht gut tut, sondern immer nur individuell für sich selbst gesehen werden sollte.

Doch durch die Darstellung der Jungfrau  ist noch nicht ersichtlich, warum dieses Thema im Moment so aktuell ist. Dazu müssen wir uns die aktuellen Planetenpositionen anschauen.  Die Astrologie lehrt, wie wir das aus der Naturbeobachtung auch kennen, dass eine Thematik durch Planeten angezeigt wird. Im Herbst ist es eben, nach obiger Darstellung leicht erkennbar, wenn die Sonne durch das Zeichen Jungfrau läuft und dementsprechend diese Energie aktiviert wird, die auch als klassischer Archetyp betrachtet wird. Wenn aber in dem Zeichen Jungfrau aktuell kein Planet steht, ist dieses Feld, diese Energie nicht verschwunden, aber es hat nicht diese Priorität.

ORCUS

Jetzt aber befindet sich 

und das schon seit längerer Zeit, 

ein noch relativ neu entdecktes Himmelsobjekt 

im Zeichen Jungfrau.

Dabei handelt es sich um ORCUS, einen Asteroiden oder auch Planetoiden, der sich im Kuipergürtel befindet und zur Zeit in der Jungfrau weilt. Der Kuipergürtel ist jener transneptunische Raum, wo sich auch Pluto aufhält, der ja bekanntlich den intensivsten Einfluss auf das Zeitgeschehen und unsere Individualität dadurch hat, dass er durch seine Umlaufzeit, die längsten Phasen in einem Zeichen weilt.  

Orcus wurde 2004 entdeckt und befindet sich 

von 2007/09 – 2037/39 im Tierkreiszeichen Jungfrau.

Also eine relativ lange Zeit. Im Vergleich zu Pluto hat dieser Orcus eine fast gleichlange Umlaufzeit und dementsprechend auch einen großen Einfluss auf unser Zeitgeschehen. Da er aber bislang noch nicht so bekannt ist, gibt es dafür noch wenig Beobachtungsmaterial, obwohl die Mythologie schon recht deutliche Aspekte dazu liefert. Es sei an dieser Stelle aber noch erwähnt, dass ein Planet in einem Zeichen immer nur kollektive Strömungen anzeigt und erst wenn dieser aktuelle Planet im individuellen Horoskop einen Geburtsplaneten aspektiert, oder einen anderen wichtige Punkt, wird auch der RadixInhaber, spürpar davon betroffen sein.

Dies hängt natürlich wieder von vielen anderen Faktoren ab, die hier nicht besprochen werden,  sehr wohl jedoch in einer Einzelsitzung darauf eingegangen werden kann. Deswegen ist es immer eine besondere Frage der Resonanz, wenn der eine zwar vielleicht irgendwelche Stimmungen davon aufnimmt und bei dem anderen geht es einfach an seiner Wahrnehmung vorbei, weil er eben nicht davon betroffen ist. Zu Orcus gibt es auf Grund von seiner jungen Geschichte noch nicht soviele Erfahrungswerte im astrologischen Verband, wohl aber bei einzelnen Astrologen die diesen ORCUS in ihre Arbeit und Beobachtung integrieren.

Mythologie von ORCUS

Aus der römischen Mythologie wissen wir, „dass der Name ORCUS oder auch Dis Pater, als vollziehende Mächte des Todes und Könige des unterirdischen Reiches waren.“ (aus Römische Mythologie v. L. Preller) Weiters finden wir Hinweise, dass dieser Orcus oder auch Dis Pater immer in Beziehung zu Schwüren und Eiden, und auch nicht selten mit Selbstverfluchungen in Verbindung stand, wenn man im damaligen römischen Reich Eide oder Schwüre ablegte. Aus heutiger Sicht relativ unverständliche Dinge, doch sollten wir diese Thmatik genauer betrachten und auf unsere heutige Situation übertragen. Wie oft ist es Menschen begegnet, die in intensiven therapeutischen Sitzungen, Aufstellungen oder meditativen Innenschau mit dem Thema Schwur und Eid konfrontiert wurden. Doch es wäre einfach zu glauben, dass es sich dabei um irgendwelche oberflächliche Versprechungen aus diesem Leben handeln würde, mag sein dass da das eine oder andere Versprechen auftaucht, dass eingehalten werden will.

Doch weiter aus tieferliegend, sind jene nicht eingehaltenen Schwüre, die sich jetzt wohl in der Gegenwart zeigen, aber meist keine Erinnerung darin besteht, woher denn diese energeitsche Blockierung kommt, die zweifelsfrei auf tieferliegender Ebene stattfindet und den Menschen in seiner Entwicklung festhält. Quasi bei Nichteinhaltung in die Ausgangssituation des abgelegten Eides zurückholt, oder darin festhällt, um ihn daran zu erinnern, dass da noch etwas abzuschliessen ist. So kann es durchaus vorkommen, dass sich Seelenanteile eines  Menschen in solchen Sphären festsetzen, ohne sich dessen bewusst zu sein, was denn die Ursache solch einer Seelenaufspaltung ist.

Bemerkbar macht sich dieses nicht eingelöste Versprechen oder auch das Brechen eines Eides, wenn sich eine Thematik hartnäckig über lange Zeit ins Bewusstsein drängt und aber nicht ge- oder vielmehr erlöst wird. Im aktuellen Bezugsrahmen, dass sich dieser ORCUS jetzt in der Jungfrau befindet, dem wie zuvor schon erwähnt der ganze Gesundheitsbereich zugeordnet wird, ist leicht zu vermuten, dass sich bei vielen den im Moment Betroffenen, alte karmische, nicht erlöste Themen zeigen, denn Ursache und Wirkung können nicht getrennt werden, auch nicht über den physischen Tod hinaus. Ein erst unlängst in einer Tageszeitung veröffentlicher Bericht eines 24-jährigen Studenten, der wegen starker Angina zum Hausarzt ging, erhielt daraufhin Antibiotika. 

Nach kurzer Besserung bekam er einen argen Schüttelfrost und schreckliche Atemnot. Nach seinen Worten „es war als würde mein Brustkorb zerdrückt“.  Daraufhin rief er den Corona Notdienst an, die einen Nasen-Abstrich vornahmen. Vier Tage später erfuhr er das positive Ergebnis.

„Das Gefühl, kaum Luft zu bekommen, war dauernd da. Ich hatte ununterbrochen den Drang, zu gähnen. Besonders schlimm ist alles in der Nacht gewesen, wenn ich in meinem Bett lag – da glaubte ich, irgendwer würde auf meinem Brustkorb sitzen und ich müsste gleich ersticken.“

Nach 5 Wochen Quarantäne machte er einen zweiten Test, der negativ ausfiel. Nach einem Röntgen bekam er den Bescheid, dass seine Lunge ok wäre. Seine Vermutung: „Ich dürfte mich in der Praxis des Arztes, der mich wegen meiner Angina behandelt hat, angesteckt haben. Ich teilte ihm diesen Verdacht natürlich gleich nach meiner Positiv-Testung mit.“ Diese teils wörtlich genaue Wiedergabe aus der Tageszeitung, und meiner intuitiven Wahrnehmung zu Folge, zeigten die Symptome klare Anzeichen von alten, unerlösten Energien.

Dies aus meiner über 25 jährigen Kenntnis und Erfahrung im spirituellen Heilen in Verbindung mit karmisch, unerlösten Energien, im Zusammenhang mit meinen eigenen Transformationserlebnissen. Ich möchte damit nicht die Behauptung unterstützen, dass der aktuelle Covid 19 Virus tödlich ist, oder an der aktuellen Sterberate beteiligt ist. Denn dazu habe ich keine Kenntnisse und möchte auch weder die eine Sichtweise noch die andere Sichtweise bestätigen noch leugnen.

Vielmehr ist es mir ein Anliegen, durch die spirituelle und astrologische Beobachtung und meinen eigenen Erfahrungen, eine neue Sichtweise zu eröffnen, die jeder einzelne für sich hinterfragen sollte. Meine persönliche Beobachtung und Erfahrung greift auf jeden Fall die alten karmischen Felder auf, die sich im Moment der Resonanz zeigen. Wie sich das bei jeden Einzelnen auswirkt, kann natürlich hier nicht verallgemeinert werden.

Es sollen mit diesem Artikel, lediglich Impulse und Denkanstösse gesetzt werden. Wer sich individuell dafür interessiert, hat die Möglichkeit in einer Einzelbetrachtung, seine Thematik näher zu beleuchten. Zum Abschluss möchte ich noch für alle Interessierten einen Verweis anbringen, der zu Werner Held führen sollte. Einen ausgezeichneten Psychologen und Astrolgen, der sich hier tiefer in dieses Gebiet vorgearbeitet hat. Leicht im Internet zu finden.

Im zweiten Teil, werde ich noch einen weiteren Aspekt zu diesem Thema aufgreifen.

Dieser Artikel darf gerne als Ganzes weitergeleitet werden, Teile davon bitte immer nur mit Angabe des Urhebers. Danke.

So wünsche ich allen LeserInnen, die Kraft der Liebe und das Licht der Erkenntnis.

Herzlichst Raphael – www.astroheilung.com