Innerer Friede

Im Jahresverlauf der Natur, ist die Schütze Zeit, in der wir uns noch bis zum 21. Dezember befinden dazu geeignet, unseren geistigen Horizont zu erweitern. Durch die herrschenden äusseren Nebel wird uns die Sicht auf die Natur genommen und wir haben die Möglichkeit, einen Blick auf unsere innere Natur, unseren Wesenskern zu richten. Wer bin ich? Ist eine mögliche Frage, die sich daraus ergeben kann.

Der spannungsgeladene Monat Dezember, der unter anderem durch das christliche Fest der Weihnachtszeit hauptsächlich von Liebe und Friede geprägt sein sollte, wird in diesem Jahr auf eine Probe gestellt. Denn die aktuelle Saturn – Uranus – Quadratur, die genau am 24.Dezember ihren Höhepunkt hat, erzeugt mächtigen Zündstoff.

Emotionale Auseinandersetzungen sind nur zu oft im menschlichen Alltag zu sehen. Meist wird dadurch aber keine Lösung erzielt, wie jeder höchstwahrscheinlich aus seiner eigenen Erfahrung weiß. So notwendig Emotionen im Leben sind, so hinderlich können sie aber auch wiederum sein. Auch wenn wir gelernt haben zwischen Emotionen der Freude und Emotionen des Ärgers zu unterscheiden.

Sie gehören auf der Ebene der Polarität zum Leben dazu und spiegeln uns nur zwei Seiten unserer Gefühlsebene, die wir aber auch neutralisieren können um uns auf einer geistigen Ebene, in eine neue Bewusstseinshaltung zu erheben, ohne Freud und Leid zu bewerten.

Die aktuelle Thematik liegt ja seit vielen Tagen auf dem Tisch. Virus oder was? Impfen oder nicht? Irrtümer sind auf beiden Seiten nicht ausgeschlossen. Sowohl die Befürworter als auch die Gegner sind Menschen mit Meinungen die sich ändern können und Ängsten, die ebenso erkannt und dadurch erlöst werden können.

Den inneren Frieden zu wahren ist in diesen Tagen eine große Herausforderung, dient allerdings dazu in eine geistige, klare Bewusstseinshaltung zu kommen, die frei ist von Täuschung, Illusion und Erwartung.

Der innere Frieden bietet aber auch eine potentielle Möglichkeit, sich als geistiges Wesen zu erkennen, ausgestattet mit einer göttlichen Schöpferkraft, die jenseits aller Spekulationen liegt, die aber nur dann angewendet werden kann, wenn der innere Friede eine konstante Voraussetzung im Menschen ist, so wie der Fels in der Brandung, auf dem das Reich Gottes gebaut werden kann.

Auch im nicht-religiösen Kontext, kann dies symbolisch betrachtet werden.

Aus spiritueller Sicht ist dies sogar die Voraussetzung für die Seelenentwicklung in ein höher-schwingendes Bewusstsein, das immer wieder mit dem Aufstieg gleichgesetzt wird. Was sonst wäre die Inkarnation einer Seele in einen menschlichen Körper, als die Selbsterkenntnis ein geistiges, gottgleiches Wesen zu sein?

Wird diese höhere Erkenntnis, ein geistiges Wesen zu sein nicht genutzt, fallen wir auf die tierische Ebene zurück, die nur darauf ausgerichtet ist, Nahrung aufzunehmen um zu überleben und sich fortzupflanzen.

Doch was können wir mit der Erkenntnis, ein geistiges Wesen zu sein, anfangen?

Die Schöpferkraft beginnt mit dem selbstständigen Denken über das Leben!

Die individuelle Erkenntnis daraus bringt den Menschen in den unaufhörlichen Strom der Entwicklung, wo sich Erkenntnis um Erkenntnis bildet und in das grenzenlose Meer der Erleuchtung mündet. Dort wo keine Gedanken und Worte Bestand haben und trotzdem eine Dimension des Seins vorhanden ist.