URANUS bringt neuen Wind ins Spiel

Quelle: NASA/CXO/University College London und W.M. Keck ObservatoryNASA

Kaum hat das neue gregorianische Jahr begonnen, gibt es schon das erste beachtenswerte Ereignis.

Ich betone ausdrücklich das gregorianische Jahr, da es ja auch noch andere Zeitrechnungen gibt. Für diejenigen die es nicht wissen sollten, Sylvester ist eigentlich der Todestag des Papst Sylvester und der Jahresbeginn hat keinen astronomisch – kosmischen Hintergrund.

Während der MAYA-KALENDER zum Beispiel sehr wohl einen kosmischen Bezug aufweist, nämlich beginnt das neue Maya-Jahr immer am 26.Juli, genau dann wenn Erde-Sonne-Sirius in einer Reihe stehen. Deswegen wird auch im Mayakalender immer auch von einem Energiekalender gesprochen, im Gegensatz zum gregorianischen Kalender, der hauptsächlich die kirchlichen Feiertage, speziell Ostern und Weihnachten im Focus hat.

Eigentlich sind es zwei nennenswerte Ereignisse, am 14. Jänner wird MERKUR rückläufig und am 19. Jänner wird URANUS DIREKTLÄUFIG. Merkur wird am 4.Februar wieder direktläufig. In diesem Beitrag geht es primär um den Umkehrpunkt URANUS in seine Direktläufigkeit. URANUS war seit 20.August 2021 rückläufig.

Vielleicht gibt es noch vage Erinnerungen an diese Umkehrung im August. Es würde sich vor allem im individuellen Bereich lohnen eine Rückschau zu tätigen, was da so bei jedem Einzelnen gerade gelaufen ist. Denn mit der Umkehr zur Direktläufigkeit gibt es dann womöglich Erkenntnisse, die im Zusammenhang damit stehen.

URANUS steht ja oftmals auch im Volksmund, soweit dieser dort bekannt ist, für das „Schräge“. Und tatsächlich steht auch URANUS – wie das Foto der Nasa zeigt – schräg zur Umlaufbahn, was ihn schon dadurch von den anderen Planeten unterscheidet. Auf dem neuesten Foto ist auch ein rosafarbener Fleck zu sehen, der sich als eine Röntgenstrahlung herausstellte. Was immer dies auch für die Astronomen und für die Astrologen bedeuten mag.

Soweit zum astronomischen Aspekt, der ja auch nicht uninteressant ist, um unser Sonnensystem etwas näher kennen zu lernen. Übrigens seine Umlaufbahn liegt genau zwischen Saturn und Neptun. Und nebenbei was mir gerade auffällt, während ich diesen Artikel schreibe, steht die aktuelle SONNE genau in Opposition zu meinem Radix URANUS. Das nenne ich Synchronizität!

Er – der URANUS – ist nicht nur astronomisch verrückt, sondern auch in der griechischen Mythologie gibt es schon einen Hinweis darauf, dass er eben anders ist, als alle anderen. Sein griechischer Name bedeutet übersetzt soviel wie – „Himmelsgewölbe“. Er ist einer der Erstgeborenen von Gaia – Mutter Erde und einer der ersten Götter überhaupt.

Nun – dass will doch was bedeuten.

Der Planet selbst, um nochmals in die astronomische Sichtweise einzutauchen, wurde zum Zeitpunkt der französischen Revolution 1781 entdeckt und seine primären Attribute waren an die französiche Trikolore angelehnt – FREIHEIT – GLEICHHEIT – BRÜDERLICHKEIT.

So wird er in psychologischer Sicht auch immer wieder mit dem Revolutionär in uns in Verbindung gebracht, oder mit dem Freiheitsliebenden Wesenszug, der in uns allen schlummert. Aber eben nur schlummert und allzuoft in einer verzerrten Form ausgelebt wird.

In jüngster Zeit allerdings wird ihm immer wieder das Attribut des ERWACHENS nahegelegt, weil es wohl zu seinem ungestümen Naturell und seiner Plötzlichkeit passt.

Doch wie genau, können wir URANUS in uns selbst definieren?

Wie aus der astronomischen Position ersichtlich, liegt er hinter Saturn und das ist auch schon ein wesentliches Merkmal von URANUS, dass er Grenzen überschreitet. Doch das macht er nicht auf intellektuelle, denkerische Art, sondern sein Kanal ist die Intuition, die eine Verbindung zur Seele schafft.

Diese Qualität des URANUS, kann sich aber in vielen verschiedenen Schattierungen und Asudrucksweisen zeigen. In jungen Jahren wird sich dies wohl ganz anders offenbaren, als im Alter. Ausserdem ist es immer auch abhängig in welchem Element der URANUS steht und natürlich auch in welchem Zeichen und Haus. Sowie auch seine übrigen Verbindungen zu den anderen Planeten.

In dieser Umkehrphase am 19. Jänner befindet sich URANUS im Tierkreiszeichen STIER. Also in einem Erdzeichen, das zusätzlich etwas mit Stabilität und Sebstwert zu tun hat.

Es ist also primär das Anliegen der kosmischen Tendenz uns darauf hinzuweisen, dass wir uns an der INTUITION orientieren sollten, die so ungewöhnlich sie auch erscheinen möge, in unser Wertbewusstsein aufgenommen werden möchte.

Dies auch in Bezug zum kollektiven Geschehen, so dass wir all die erneuernden Erkenntnisse zu aktuellen Themen, tatsächlich anerkennen sollten.

In der Geschichte gab es immer wieder sogenannte Querdenker, die anders dachten oder Vorreiter waren, die die Gesellschaft aufrüttelte und ihr eine neue Sichtweise offenbarte, die wiederum dann von anderen Menschen aufgenommen wurde.

Ich erinnere an all die Pioniere, die mutig genug waren, ihre Sichtweise auch unter Androhung trotzdem standhaft beibehielten. Manche wurden zum Märtyrer, die heute gefeiert und sogar geheiligt wurden.

Das ist aber nicht mehr erforderlich für diese heutige Zeit, da das Allgemeinbewusstsein sich verändert hat und wir nicht mehr im Mittelalter leben, auch wenn es phasenweise so serscheint.

Die rasanten Veränderungen sehen wir am deutlichsten auf dem Elektroniksektor und dem Fortschritt der Technik. Auch dies ist eine Auswirkung des uranischen Einflusses auf die Menschen, den die Erkenntnisfähigkeit ist ja innen vorhanden, unabhängig von den Planeten, die uns ja nur als Spiegel dienen.

Doch die individuelle Erkenntnisfähigkeit geht weit darüber hinaus, als dass sie sich auf technische Fortschritte beschränken liesse. Überhaupt, lässt sich URANUS nicht gerne beschränken.

Die uranische Fähigkeit will auch geschult werden, nicht wie üblich auf der Schulbank, sondern durch Wachsamkeit und Achtsamkeit sich selbst gegenüber um aus der rationalen Routine und des Denkens und Handelns herauszufinden.

Diese feine, aber oft auch deutliche, intuitive Einsicht sollte als hohes Gut im menschlichen Dasein betrachtet werden und nicht als störender Faktor des Alltäglichen.

Möge die Umkehrphase ein Beginn dafür sein!

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