Die heilige Kuh

Wir müssten schon tiefer in die indische Religion, speziell in den Hinduismus eintauchen, um zu verstehen, warum die Kühe als heilig und unantastbar gelten. Doch das ist im Moment nicht die Absicht dieses Artikels, vielmehr möchte ich einen Bogen spannen, der in die heutige westliche Welt führt.

Es ist leicht nachvollziehbar, dass in den Kriegszeiten des 1. und 2. Weltkriegs, speziell in Europa, das Fleisch Mangelware war und nur den wohlhabenden Menschen zur Verfügung stand. Ebenso verständlich, dass danach der Verzehr des Fleisches eine Delikatesse war, die man sich an bestimmten Feiertagen leisten konnte.

Doch mit der zunehmenden Entfernung dieses Zeitabschnittes der Not, hinein in die Wohlstandsgesellschaft, erfreute man sich immer mehr, das Fleisch zum täglichen Konsum zu erheben. Parallel dazu breitete sich auch in der Landwirtschaft die Rinderzucht aus um die steigende Nachfrage zu bedienen.

Auch wenn mittlerweile viele Tierschutzvereinigungen aktiv geworden sind und eine artgerechte Haltung fordern, gibt es noch immer viele Bauern, die diesen Erwerb sehr nüchtern als Existenzgsgrundlage betrachten.

Ebenso sind auch viele Ökologen der Ansicht, dass die Landflächen für den Futteranbau, die Gesamtversorgung der Bevölkerung in Gefahr bringe, weil dadurch zuwenig Nutzflächen für Getreide übrigbleiben würde.

Ein Aspekt der bei beiden Bewegungen allerdings nicht erwähnt wird und eher in den spirituellen Bereich fällt, wird gerade in der heutigen aktuellen Krisenzeit, sehr stark sichtbar.

Es geht um die Angst, die immer wieder damit in Verbindung gebracht wird, wenn Fleischesser unbewusst, die Todesangst des Tieres beim Verzehr mit aufnehmen, die das Tier beim Schlachten erlebt.

Natürlich wird von den Fleischessern dies gar nicht beachtet und wenn man sie darauf anspricht, erlebt man nur überraschende Blicke oder Kopfschütteln.

Tatsache ist aber, dass gerade in der heutigen Zeit der sogenannten Pandemie, diejenigen Menschen mit Angstgefühlen viel stärker von den Viren betroffen sind, als jene, die ihre Angst kennen und transformieren. Dies habe ich in vielen anderen Artikeln ausführlich behandelt.

Da der Schwerpunkt meiner Seite ja das Heilen ist, wird gerade diesem Phänomen der Angst immer wieder Platz eingeräumt um die vielfältigen Erscheinungen und Zusammenhänge aufzuzeigen.

Es wird leider in den Gesundheitsforen viel zu wenig darauf hingewiesen, obwohl es schon eine grosse Anzahl an Vegetariern und veganen Menschen gibt, die aus den verschiedensten Gründen auf den Fleischkonsum verzichten.

Zurück zur Heiligen Kuh.

Was ist den Menschen heute eigentlich noch heilig?

Der konservative Konsummensch denkt nicht viel darüber nach, was er ist, weil eingefahrene Verhaltensmuster die sich primär im Denken zeigen, schwer aufzubrechen sind. Es sei denn es kommt zu einer Krise, die sich meist in Krankheit oder anderen Schicksalsschlägen zeigt und dann ein umdenken bewirken.

Aber muss das tatsächlich sein? Gebe es nicht auch eine andere Möglichkeit, zum Beispiel in den Schulen den Kindern etwas anderes zu lernen, als das was üblich ist und hauptsächlich von anderer Stelle angeordnet wird?

Es gibt ja auch die Ansicht von Philosophen, dass man auf zweierlei Arten lernen kann. Entweder durch Erkenntnis oder durch Schmerz. Meist ist unser Leben einer Wechselwirkung ausgesetzt.

Ist der Verzicht auf das Fleischessen jetzt ein religiöser, ein philosophischer,

oder ein ökologischer Aspekt?

Und wie kann dieses Thema astrologisch zugeordnet werden?

Nun auch dazu gebe es verschiedene Ansätze, die Frage ist dabei nur auf welcher Ebene wir dies zuordnen möchten. Wenn es darum geht, die persönliche Gesundheit in den Vordergrund zu rücken, müssten wir eine breitere Perspektive einnehmen, denn die Gesundheit ist nicht nur von der Ernährung abhängig. Denn Gesundheit bedeutet im weiteren Sinne auch die geistige Haltung. So ist zum Beispiel das Denken eines der Grundpfeiler unserer Gesundheit, das mindestens genausoviel Aufmerksamkeit erhalten sollte, wie die Nahrungsaufnahme.

Zeitgeschichtlich wiederum, wenn wir in kosmischen Zyklen denken, wäre das auftauchende Wassermannzeitalter, der ideale Träger von neuen, geistigen Ideen, die aus dem Unbekannten heraus geboren werden um die Menschheit tatsächlich von Grund auf zu erneuern.

Dies bedarf aber natürlich einer focusierten geistigen Haltung, auf seine inneren Eingebungen und deren Integration in den Alltag, auch wenn diese konträr zur aktuellen Allgemeinmeinung stehen. Dies ist die Herausforderung der Zeit, sich aus dem Kreislauf des Bekannten herauszulösen, dass meistens zur Stagnation führt, wenn die geistige Befruchtung blockiert ist.

Immer waren es Vordenker, die die Entwicklung auf der physischen und kulturellen Ebene angeregt haben, auch wenn sie durch konservative Systemerhalter Widerstand erfuhren.

Die Grundkonzepte des menschlichen Miteinanders werden einer radikalen Erneuerung unterzogen werden, da die bisherige Haltung gemeinhin noch immer nicht in einem Gemeinsam gegründet ist. Noch immer ist die Dominanz von Machthabern spür- und sichtbar, denen es nicht um Gemeinwohl geht, sondern nur um Eigennutzen.

Es liegt in der Symbolik des Wassermanns verankert, dass es um Gleichheit geht. Egal ob jemand reich oder arm ist. Ob jemand geimpft ist, oder frei ist von Inhaltsstoffen. Dies ist im Moment die Hauptlektion für die Menschheit und erst ihr Bestehen in der Wertfreiheit, wird ihnen den Weg in die Freiheit weisen.

In eine Freiheit, die dir Grundlage für ein neues Bewusstsein ist!

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