Vergebung

Eines der wichtigsten zu integrierenden Bewusstseinsinhalte ist die Vergebung!

Wo und wie können wir Vegebung astrologisch erfassen, um auch dafür eine Lebensorientierung zu finden? Oder ist Vergebung ein rein religiöses Ritual? Primär ist es natürlich nicht notwendig, eine astrologische Zuordnung zu finden. Doch lässt sich bei genauerer Betrachtung, CHIRON – der verwundete Heiler (aus der griechischen Mythologie und jetzt Namensgeber für ein 1977 entdeckten Himmelskörper), dafür am Besten zuordnen.

Die griechische Mythologie spiegelt uns ja in sehr komplexer Weise, die seelischen Tiefen mit all ihren versteckten Inhalten. So können wir auch aus der Darstellung über CHIRON, einiges für unser Seelenleben ableiten.

Die Kurzform dazu :

Göttervater Zeus war wiederinmal streunend unterwegs, als er die wunderschöne Philyra entdeckte und sofort versuchte sich mit ihr zu vereinigen. Um aber nicht von seiner Frau Rhea dabei entdeckt zu werden, verwandelte er sich Zeus in ein Pferd. (Verwandlungen sind in der griechischen Mythologie allgegenwärtig). Als aber dann Philyra schwanger von diesem Liebesabenteuer wurde und sie ein Mischwesen, teils Pferd teils Mensch (Kentaure) gebar, wendete sie sich von diesem ab und bat den Göttervater, er möge sie in einen Baum verwandeln. So geschah es auch und sie wurde in einen Lindenbaum verwandelt. (Darum ist der Lindentee heutzutage ein beliebtes und linderndes Heilmittel, quasi als Wiedergutmachung für die Verstossung ihres Sohnes. Anm. d. Autors)

CHIRON wurde dann von Apollo großgezogen und in die Heilkünste des Bogenschießens, der Kräuterheilkunde, Astronomie und Astrologie eingeweiht. Er galt als weiser Kentaure, gegenüber den wilden Kentauren.

Bei einem Gelage dieser wilden Kentauren, so die Überlieferung, kam Herakles gerade vorbei und schoss mit Pfeil und Bogen auf einen dieser wilden Kentauren, der Pfeil prallte allerdings ab und traf Chrion. Da dieser aber Unsterblich war, konnte er an seiner, vom vergifteten Pfeil erzeugten Wunde nicht sterben.

Prometheus wiederum, der im Tartarus gefangen gehalten wurde, weil er den Göttern das Feuer stahl, konnte nur befreit werden, wenn sich ein anderer für ihn aufopfern würde. Chiron tat dies und konnte so auch von seinem Leid erlöst werden.

Nun diese Kurzform, die natürlich in verschiedenen Überlieferungen existiert und im Detail etwas variiert, weist im Besonderen auf unsere eigene Verletzung, der wir alle im Laufe des Lebens begegnen. Primär handelt es sich dabei um Ablehnung (durch die Mutter bei der Geburt i.d.Mythologie). Ebenso um die unklare Vaterthematik (Verwandlung in ein Pferd bei der Zeugung) inclusive einer moralischen Disonanz in Bezug auf Sexualität.

All dies wurde aber von CHIRON, durch seine Erziehung zum weisen Kentauren, durch Vergebung geheilt. Dies erscheint zwar nicht explizit in der Mythologie, doch aus dem Lebenslauf ist dies ersichtlich, denn er wurde zum Heiler und nicht zum wilden Kentauren, wie seine Artgenossen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der allgemeinen astrologischen Darstellung oft übersehen wird, ist die Verwundung des abgeprallten Pfeiles. Diese Szene zeigt ganz deutlich, dass CHIRON nicht absichtlich verwundet wurde. So wie es auch in unserem Leben meist nicht der Fall ist, sondern wir nur an eine Verletzung die wir schon in uns tragen, an eine Wunde erinnert.

Die Verletzung primär bei der Geburt, (i.d. Mythologie) weist darauf hin, dass dieses Ereignis noch nicht bewusst wahrgenommen werden kann, aber in der Tiefe der Seele abgespeichert ist.

Es verweist auf die Thematik der Ablehnung, die sich auf vielvältige Weise im Leben zeigt und wohl von jeden Menschen einmal im Leben erfahren wurde. Vergebung schafft inneren Frieden.

Im Horoskop zeigt die Position des CHIRON – wo Deine Urwunde liegt – ebenso zeigt die Verflechtung mit den Planeten nähere Details, und wie Du die Kraft der HEILUNG bewusst entfalten kannst.

Auszug aus dem Buch – „HIMMELSBOTSCHAFTEN“

Kapitel – Vergebung

„Wirklich vom Herzen gelebte Vergebung, als Tor zum Aufstieg der Seele in eine höhere Dimension auf dem spirituellen Weg. Vergebung zeigt sich im Alltag, wenn ihr dem Nächsten mit der gleichen Würde begegnet, so wie ihr es euch wünscht, dass die anderen euch begegnen. Vergebung heißt auch, dass ihr gegenüber demjenigen, der euch in unbewusster oder bewusster Absicht zu nahe tritt, euch beleidigt oder verletzt, nachsichtig seid. Vergebung heißt, dass ihr allen Menschen die Euch in irgend einem Lebensabschnitt, sei es in diesem oder in einem früheren Leben, all das vergebt und zwar wirklich vom Herzen, was sie euch einmal angetan haben………“

Hier kannst Du das Buch kaufen:

Originalausgabe 2000 – „Der Himmel auf Erden“
Neuauflage 2015 – Himmelsbotschaften – 208 Seiten – € 17.- plus € 3.- Versand

nur noch wenige Exemplare verfügbar!

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