„Raumschiff Erde“

Ja – gemeint ist unser Planet Erde, die sich mit etwa 100.000 km/h um die Sonne bewegt. Doch davon bekommen wir gar nichts mit. Nur wenn sich der Umlauf um die Sonne jedes Jahr schliesst, egal zu welchen Zeitpunkt, wissen wir, dass sich die Erde mit uns, ein ganzes Jahr lang, also 365 Tage um die Sonne bewegt hat.

Rechengenies können sich jetzt schnell die Strecke ausrechnen, die die Erde in einem Jahr um die Sonne zurück gelegt hat. Selbst Rennfahrer können sich diese Geschwindigkeit nicht annähernd vorstellen und trotzdem werden wir nicht, dank der Erdanziehung, ins All hinaus geschleudert. Wir werden also festgehalten, auch wenn manche schon, so habe ich gehört, die Erdanziehungskraft überwunden haben.

Die Erde selbst, war nie ein Faktor in der Astrologie, da die Astrologie ja geozentrisch ausgerichtet ist und demnach die Erde als Bezugs- und Berechnungspunkt gilt, nicht aber als Deutungselement, auch wenn dies paradox erscheinen mag. Immerhin herrscht immer ein Oppositionsaspekt zur Sonne, auch wenn dieser Aspekt nie wirklich beachtet wurde.

Obschon in den alten astrologischen Lehren vom Schwachpunkt gesprochen wurde, der sich eben genau in Opposition zur Sonne befinden soll. Also bei heutiger Betrachtung des Sonnenstandes am 9.Nov. steht die Sonne auf 17 Grad im Skorpion, was wiederum bedeutet, dass die Erde auf 17 Grad im Stier steht.

Und so wie sich die Erde täglich etwa um ein Grad im Tierkreis vorwärts bewegt, mit der oben beschriebenen Geschwindigkeit, rückt auch die Sonne jeweils um ein Grad weiter, immer aus der Sicht der Erde natürlich.

Es kann sich jetzt jeder leicht ausrechnen, ohne viel Tabellenkenntnis, wo die Erde in seinem Horoskop steht und prüfen, ob der genannte Schwachpunkt der Alten, tatsächlich die Position der Erde wiederspiegelt. Tatsächlich ist es ja so, dass auf der Erde die Musi spielt, also das Leben, mit all seinen Dramen und heiteren Szenarien. Es ist die Manifestationsebene unserer geistigen Impulse, die wir, bewusst oder unbewusst, eben dort auf unserer Erde in die Sichtbarkeit bringen.

Wobei es wiederum egal ist, welche Qualität unsere Errungenschaften haben, tatsächlich wird vieles von dem, was uns tagtäglich durch den Kopf geht, manifestiert. Sowohl unsere Ängste als auch unsere kreativsten und genialsten Ideen. Doch wohlgemerkt, unser Geist, weilt nicht auf dieser Erde.

Wie uns schon Jesus darauf hingewiesen hat in seinen Worten, „Ich bin auf dieser Erde aber nicht von dieser Erde“.

Wir sollten uns vielleicht, gerade in diesen überaus herausfordernden Zeiten öfter daran erinnern und unsere Sichtweise dahingehend neu auszurichten, dass wir den Blick von der materiellen Ebene der Erde, zumindest vorübergehend immer wieder ein wenig abheben, und nach innen richten, um nicht im Chaos der manifest gewordenen Dinge, zu verzweifeln.

Eine tägliche Betrachtung der inneren Stille, ist mehr als heilsam in diesen Zeiten und stärkt zudem das Bewusstsein, dass alle irdischen Erscheinungen vergänglich sind.

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